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Produktbeschreibung

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betreibt neben Grundlagenforschung vor allen Dingen anwendungsorientierte Luftfahrtforschung. Vorrangiges Ziel der DLR-Luftfahrtforschung ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der nationalen und der europäischen Luftfahrtindustrie und Luftverkehrswirtschaft zu stärken und den Anforderungen von Politik und Gesellschaft nachzukommen.
 
Das DLR stellt sich der Herausforderung, den stark wachsenden Luftverkehr effizient, umweltfreundlich und nachhaltig zu gestalten. Das Technologieportfolio des DLR orientiert sich an den Zielen des europäischen Strategiepapiers "Flightpath 2050".

Die Hauptziele lauten:
  • Reduktion der Kohlendioxid-Emissionen um 75 Prozent und der Stickoxid-Emissionen um 90 Prozent
  • Reduktion des wahrgenommenen Lärms um 65 Prozent
  • Reduktion der Unfallrate auf weniger als einen Unfall pro 10 Millionen Flüge
  • Steigerung des europäischen Flugverkehrsaufkommens auf 25 Millionen Flüge pro Jahr
  • Optimierung der Reisezeiten: Reisen von Haustür zu Haustür sollen innerhalb Europas für 90 Prozent der Reisenden in vier Stunden möglich sein
Zur Erreichung der gesetzten Ziele wurde auf europäischer Ebene vom "Advisory Council for Aeronautic Reserach in Europe" (ACARE) die "Strategic Research and Innovation Agenda" (SRIA) erarbeitet, aus der sich die Luftfahrtstrategie des DLR maßgeblich ableitet.
 
Mit seinen bestehenden Instituten, der Beteiligung an den Deutsch-Niederländischen Windkanälen (DNW) und am Europäischen Transsonischen Windkanal (ETW) sowie seiner Flotte von Forschungsflugzeugen (z.B. ATRA, HALO) besitzt das DLR die Fähigkeit, das gesamte Lufttransportsystem zu betrachten. Die DLR-Forschung zum Lufttransportsystem umfasst dabei die land- und luftseitigen Operationen am Flughafen, das Luftfahrzeug als hochkomplexes System und letztlich die Flugführungsaktivitäten.
 
Um eine erfolgreiche Umsetzung der Ziele des "Flightpath 2050" zu gewährleisten, baut das DLR seine Fähigkeit zur Systemanalyse und Technologiebewertung für das Lufttransportsystem gezielt aus. Wesentliche Voraussetzungen für die Entwicklung einer solchen Bewertungskompetenz bietet die im Technologieportfolio des DLR stark ausgeprägte Schwerpunktsetzung auf die so genannte numerische Simulation - also die computergestützte Berechnung der Umströmung eines Flugzeugs - und ihre experimentelle Validierung.
 
Eine weitgehend eigenständige Rolle spielt im Spektrum der Luftfahrzeuge der Hubschrauber. Aufbauend auf den in über 25 Jahren entwickelten Großforschungsanlagen wie dem Rotorversuchsstand ROTOS und Flugversuchsträgern wie den Helikoptern Bo-105 und EC 135 FHS führt das DLR weltweit führende Forschungsvorhaben im Bereich der Rotor-Aerodynamik, der Rotordynamik, der Gesamtsystembeschreibung, der dynamischen Interaktion von Pilot und Hubschrauber sowie der Steuerung und Führung von Hubschraubern durch.
 
Die Luftfahrtforschungsthemen umfassen sowohl zivile als auch wehrtechnische Fragestellungen. Die wehrtechnischen Forschungsthemen des DLR orientieren sich am langfristigen Bedarf des Verteidigungsministeriums und werden in enger Abstimmung mit Behörden und der nationalen sowie europäischen Industrie definiert.
 
Neben der anwendungsorientierten Forschung ist die Grundlagenforschung für das DLR unverzichtbar. Eine besonders ausgeprägte Rolle spielt die Grundlagenforschung im Themenkomplex "Luftverkehr und Umwelt" der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren (HGF). Hier geht es einerseits um das Verständnis der maßgebenden Einflüsse des wachsenden Luftverkehrs auf die Umwelt, andererseits aber auch um eine bessere Vorhersage der für den Flugbetrieb wichtigen Wetterfaktoren.
 
Das DLR ist über den Verbund EREA (Association of European Research Establishments in Aeronautics) mit den führenden europäischen Luftfahrt-Großforschungseinrichtungen vernetzt. Eine besonders enge Kooperation besteht mit der französischen Partnerorganisation ONERA (Office National d'Etudes et de Recherches Aérospatiales) und dem niederländischen NLR (Nationaal Lucht- en Ruimtevaartlaboratorium).